Trennung: Was passiert mit den Kuscheltieren?

schade, wenn es auseinandergeht ...

Anfrage eines Plüschzone-Users: Wenn Frauchen und Herrchen sich trennen. Was passiert mit den Kuscheltieren? Ganz einfach: Die Gerichte orientieren sich an der Kuscheltier-„Psyche“. Da wo das Stammbett/Plüschsofa steht, da gehört auch das Kuscheltier hin. Ausnahme: Hat das ausziehende Herrchen das Kuscheltier selbst angeschafft und eine innige Beziehung zu ihm/ihr, dann darf er es mitnehmen. Alles klar? (OLG Zweibrücken, Beschluss vom 5.2.1998, Aktenzeichen: 2 UF 230/97).

Share
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten auf Trennung: Was passiert mit den Kuscheltieren?

  1. Emmi sagt:

    Hallo Volker,

    das ist ja dolli schlimm, der arme Bär Willi. Die Kumpels und ich werden die Augen aufhalten und schauen ob wir ihn sehen.
    Vielleicht gibt das Foto ja Hinweise. Denn wenn du das Foto betrachtest, dann ist da ein Piktogramm dargestellt, dass man Müll in einen Mülleimer werfen soll. Möglicherweise hat ja jemand den armen Willi in einen Mülleimer geworfen? Auch scheint Willi auf dem Bild auf einer Zeitungsleiter zu stehen, so wie er vor manchen Kiosken steht …?
    Winkw, winke von der besorgten
    Emmi

  2. Emmi sagt:

    Hallo Volker,

    eine Trennung ist immer schlimm, besonders wenn auch Kuschis davon betroffen sind. Aber ich finde, das Gericht macht es sich da etwas einfach, wenn sie sagen, dass wir da mit hin sollen, wo auch das Stammbett oder Plüschsofa hingeht. Wir sind doch keine Sofakissen!
    Tzzz, wenn jetzt also ein Kuschi immer auf der Fensterbank sitzt, dann muss es in der Wohnung bleiben, selbst wenn SIE und ER ausziehen? Also ehrlich, was ist das denn für eine Rechtsprechung? Schließlich geht der Richter auch nicht mit, wenn er seinen Bürostuhl auf den Sperrmüll stellt!
    Ich finde, die sich Trennenden sollten fragen zu wem die Kuschis möchten. – Ich habe mich bisher nie für die Gerichtsbarkeit interessiert, aber vielleicht ist es langsam an der Zeit uns in Verfassung und BGB zu berücksichtigen, damit wir endlich auch Rechte bekommen. – Die Grüne Maus ist doch im Landtag, vielleicht sollte die sich mal dafür stark machen.

    Winke, winke
    Emmi

    • Volker Flöckelt sagt:

      Hallo Emmi,

      damit keine Missverständnisse entstehen: Das Kuscheltier muss nicht umziehen – das Gericht meint, dass Tier darf in der Umgebung bleben, in der es sich wohlfühlt

      Liebe Grüße
      Grüne Maus von der Plüschzone

      PS: wir haben den Beitrag „Stuttgart21“ herausgenommen -. war uns zu traurig …

      • Emmi sagt:

        Hallo Grüne Maus,

        dann ist es ja gut, wir hatten schon überlegt eine Demo zu machen, aber das brauchen wir ja dann nicht.

        Das stimmt, Stuttgart21 ist wirklich ein trauriges Thema, davon gibt es viel zu viele auf der Welt, egal ob Afghanistan, Libyen, EHEC oder Kernschmelzen in Japan. Und jetzt noch die Euro-Krise mit Griechenland, Italien, Portugal und Irland.

        Ich habe meine gesparten Taschengeld-Cent schon versteckt, nicht dass die Merkelin mal vor der Tür steht, mir die Cent weg nimmt und von ihrem Außenguido zur Akropolis bringen lässt.

        Winke, winke
        Emmi

  3. Spannende Frage, wie die Gerichte entscheiden würden, wenn einige der Tierchen gemeinsam angeschafft wurden und durch das Zusammenleben dicke Bärenfreudschaften entstanden sind. Wer muss dann wohl zu wem umziehen?
    Lg Silke & Wolfgang

    • Grüne Maus, Pressesprecher der Plüschzone sagt:

      Liebe Silke, lieber Wolfgang,

      zu eurer Frage: wichtig ist auf jeden Fall, dass das Gericht – anders als in vielen Menschenfällen – tatsächlich zum Wohle der Kuscheltiere entscheidet. Im Notfall müssen Frauchehn und Herrchen eben zusammen bleiben respektive muss ein entsprechendes Besuchs- und Betreuungsrecht angeordnet werden.

      Eure Grüne Maus